Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Christian Kern
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Christian Kern (* 4. JĂ€nner 1966 in Wien) ist ein österreichischer Manager und ehemaliger Politiker (SPÖ).

Von Mai 2016 bis Dezember 2017 war er Bundeskanzler der Republik Österreich sowie von 2016 bis 2018 Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Österreichs.

Kern war von 2010 bis 2016 Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Seit September 2022 ist Kern GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ELL Austria, einer Leasinggesellschaft fĂŒr Schienenfahrzeuge mit Sitz in Wien.cite-ref-1[1]

Zudem ist er seit MĂ€rz 2023 Obmann-Stellvertreter des ĂŒberparteilichen „BĂŒrgerInnen Forums Europa“.cite-ref-2[2] Seit Oktober 2024 ist Kern VizeprĂ€sident des EuropĂ€ischen Forums Alpbach.cite-ref-3[3]

Contents

‱ Leben
‱ Politik
‱ Privates
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Leben

Christian Kern wuchs als Sohn einer SekretĂ€rin und eines Elektroinstallateurs in der Kaiser-Ebersdorfer Straße im Wiener Bezirk Simmering auf. Die Eltern betrieben dann auch ein MilchgeschĂ€ft in Favoriten. SpĂ€ter erwarb der Vater eine Taxilizenz und fuhr Taxi. Die Mutter kĂŒmmerte sich um die Kinder.cite-ref-4[4]cite-ref-diepresse-5-0[5] Christian Kern maturierte im Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Gottschalkgasse 21 in Simmering.cite-ref-6[6] Anschließend studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der UniversitĂ€t Wien und schloss das Studium 1997 ab (Mag. phil.).cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Danach absolvierte er eine postgraduale Ausbildung am Management-Zentrum St. Gallen von Fredmund Malik.

Beruflicher Werdegang

Im Jahre 1989 begann er seine Karriere als Wirtschaftsjournalist, unter anderem im Wirtschaftspressedienst und bei Option – österreichisches Wirtschaftsmagazin der Wirtschafts-Printmedien GmbH.cite-ref-9[9]

Im Jahr 1991 wurde er in der Bundesregierung Vranitzky III Assistent des StaatssekretĂ€rs Peter Kostelka im öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt. 1994 wurde Kern BĂŒroleiter und Pressesprecher des Klubobmannes des SPÖ-Parlamentsklubs im Nationalrat. Zwischen 1996 und 2000 war er Mitglied im ORF-Kuratorium. Auch Verbund-AG-Vorstand Hannes Sereinig war Mitglied des Kuratoriums und suchte einen Assistenten. Kern bot sich selbst an und so wechselte er 1997 zum Verbund.cite-ref-10[10] Ab 1999 war er Bereichsleiter fĂŒr strategisches Marketing und Verkaufssteuerung. Im Jahr 2000 stieg er zum GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Verbund Stromvertriebsgesellschaft mbH auf und hatte diese Position bis Dezember 2002 inne. Von Oktober 2002 bis Mai 2007 war er Vorstandsmitglied der damaligen VERBUND-Austrian Power Trading AG (heute: VERBUND Energy4Business GmbH) und seit 2001 Prokurist der Verbund AG. Danach wurde er ab Juni 2007 Vorstandsmitglied der Verbund AG und fĂŒr die Bereiche Mergers & Acquisitions Ausland, Beteiligungsmanagement und -entwicklungcite-ref-11[11] sowie fĂŒr das Hochspannungsnetz zustĂ€ndig.

Ab dem 7. Juni 2010 war Kern Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG und fĂŒr die Bereiche Strategie, Kommunikation, Personal und den GĂŒter- bzw. Personenverkehrsbereich zustĂ€ndig. In diesem Zeitraum war er auch Aufsichtsratsvorsitzender verschiedener Tochtergesellschaften, wie etwa der Rail Cargo Austria (RCA), der ÖBB-Personenverkehr Aktiengesellschaft und der ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft. 2014 wurde seine Vertragslaufzeit bei der ÖBB vorzeitig bis 2019 verlĂ€ngert.

Am 1. JĂ€nner 2014 wurde Kern fĂŒr zwei Jahre zum Vorsitzenden der Gemeinschaft der EuropĂ€ischen Bahnen gewĂ€hlt.cite-ref-12[12] In diesem Amt wurde er am 24. September 2015 fĂŒr weitere zwei Jahre bestĂ€tigt.cite-ref-13[13]

Nach erfolgreichen Verhandlungen um das Amt des Vorstandsvorsitzenden der RHI AG wechselte Kern aber als Bundeskanzler in die Politik.cite-ref-kurier-24092017-14-0[14] Mit seinem Antritt als Bundeskanzler wurden alle seine Funktionen im Bahnbereich obsolet, da er als Kanzler keine weiteren BerufstĂ€tigkeiten und Ämter ausĂŒben durfte.

Politik

AnfÀnge

Schon als SchĂŒler war er einmal Klassensprecher und spĂ€ter auch Schulsprecher. Kern war als Gymnasiast MitbegrĂŒnder der Alternativen Liste Simmering, einer Bezirksliste der VorgĂ€ngerorganisationen der GrĂŒnen, und war bei der GrĂŒndung der GrĂŒnalternativen – Demokratische Liste (GAL) dabei. Ein Buch von GĂŒnther Nenning soll ihn dann aber zum Sozialdemokraten gemacht haben.cite-ref-15[15]cite-ref-diepresse-5-1[5] WĂ€hrend seines Studiums engagierte er sich auch im Verband Sozialistischer Student innen in Österreich (VSStÖ) und war Chefredakteur des VSStÖ-Magazins Rotpress – Zeitschrift fĂŒr Hochschule, Politik und Kultur. Bei der HochschĂŒlerschaftswahl 1989 war er Spitzenkandidat fĂŒr den Wiener VSStÖ. Er war Schulungsreferent, wobei er auch Gramsci-Schulungen organisierte und etwa ĂŒber sein Konzept der Hegemonie debattiert wurde.cite-ref-16[16]

Parteivorsitzender und Kanzler

Nachdem Kern bereits frĂŒher mehrfach als möglicher Nachfolger Werner Faymanns als österreichischer Bundeskanzler genannt worden war,cite-ref-17[17]cite-ref-18[18] war er nach dessen RĂŒcktritt am 9. Mai 2016 neben Gerhard Zeiler und Brigitte Ederer erneut als Kandidat fĂŒr die Nachfolge im GesprĂ€ch. Nachdem sich, bis auf die Wiener SPÖ, alle Landesorganisationen fĂŒr ihn ausgesprochen hatten, einigte sich der Bundesparteivorstand am 12. Mai 2016 auf Kern als Nachfolger Faymanns fĂŒr das Amt des Bundeskanzlers und in der Funktion des Parteivorsitzenden.cite-ref-19[19]

Am Vormittag des 17. Mai 2016 wurde Kern im zustĂ€ndigen Bundesparteigremium fĂŒr die neuen Ämter bestĂ€tigt. Am Nachmittag wurde er von BundesprĂ€sident Heinz Fischer als Bundeskanzler angelobt. Mit der Regierungsumbildung vom 18. Mai, in welcher der sozialdemokratische Teil der Bundesregierung maßgeblich umgebaut worden war, ging die Bundesregierung Faymann II in die Bundesregierung Kern ĂŒber.cite-ref-20[20]

Beim außerordentlichen Parteitag der SPÖ am 25. Juni 2016 wurde Kern mit rund 96,8 Prozent der Delegiertenstimmen zum Parteivorsitzenden gewĂ€hlt und löste damit den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Parteichef Michael HĂ€upl ab.cite-ref-21[21] Als Schwerpunkt fĂŒr seine beabsichtigte Regierungsarbeit skizzierte Kern eine Reihe von Maßnahmen, die zu VollbeschĂ€ftigung bis zum Jahr 2020 fĂŒhren sollten und die er in Anlehnung an das Programm des vormaligen US-PrĂ€sidenten Roosevelt New Deal nannte.cite-ref-22[22]

Am 3. September 2016 kritisierte Kern angesichts der durch die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager ausgesprochenen milliardenschweren Steuernachforderung an das Unternehmen Apple in einem Interview mit dem Standard den Umstand, dass in Österreich „jedes Wiener Kaffeehaus, jeder WĂŒrstelstand [
] mehr Steuern als ein globaler Konzern“ zahle. In Hinblick auf Steueroasen in der EU sagte er: „Was Irland, die Niederlande, Luxemburg oder Malta hier tun, ist unsolidarisch gegenĂŒber der restlichen europĂ€ischen Volkswirtschaft.“cite-ref-23[23]

Zum kurz vor dem Abschluss stehenden Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, CETA, ließ Christian Kern im September 2016 SPÖ-Mitglieder per Online-Voting abstimmen. Die Abstimmung stand auch Nicht-Parteimitgliedern offen und erbrachte bei zirka 23.000 Teilnehmern eine Ablehnung von 88 Prozent.cite-ref-24[24] Auf DrĂ€ngen Christian Kerns reagierte die EU-Kommission darauf, indem sie eine neunseitige ErklĂ€rung ausarbeitete, die unter dem Namen „Beipackzettel“ bekannt wurde und umstrittene CETA-Kapitel prĂ€zisierte. Die SPÖ stimmte daraufhin entgegen dem Ausgang der Parteibasisbefragung der vorlĂ€ufigen Anwendung des Freihandelsabkommens zu.cite-ref-25[25]

Am 11. JĂ€nner 2017 stellte Kern in Wels sein Grundsatzprogramm („Plan A“) vor,cite-ref-26[26] was auch als Wahlprogramm fĂŒr eine allfĂ€llige vorgezogene Nationalratswahl im Jahr 2017 interpretiert wurde.cite-ref-27[27]cite-ref-standard-28-0[28] Zwei Wochen spĂ€ter richtete Kern ein Ultimatum an den Koalitionspartner, um wesentliche Punkte des Plans A in das Regierungsprogramm aufzunehmen.cite-ref-29[29] Die Koalition einigte sich schließlich nach Verhandlungen auf ein neues Regierungsprogramm. Ein Schwerpunkt dabei war die beabsichtigte Reduzierung der Arbeitslosigkeit fĂŒr die Altersklasse 50+ mit der Aktion 20.000.cite-ref-30[30]

Wahlkampf 2017 und die Silberstein-AffÀre

→

Hauptartikel

:

Silberstein-AffÀre

Am 10. Mai 2017 erklĂ€rte Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner ĂŒberraschend seinen RĂŒcktritt. Sein Nachfolger an der Parteispitze wurde Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz. Dieser beendete kurze Zeit spĂ€ter die Koalition und rief vorgezogene Neuwahlen aus.

Ein Thema im Wahlkampf war die Migration, da im Sommer 2017 die BootsĂŒberfahrten von Libyen ĂŒber das zentrale Mittelmeer einen Höhepunkt erreichten. Kern nannte hierbei die Forderungen des ÖVP-Spitzenkandidaten Kurz zur Schließung dieser Mittelmeerroute populistischen Vollholler (im Sinne von „großer Blödsinn“; Holler = Holundercite-ref-31[31]). Obwohl diese umgangssprachliche Wortwahl nur in einem HintergrundgesprĂ€ch mit Journalisten fiel, wurde sie zum geflĂŒgelten Wort, da sie von Medien aufgegriffen wurde,cite-ref-32[32] und in Folge zum Wort des Jahres 2017 gekĂŒrt.

Kern und die SPÖ orientierten sich beim Wahlkampf am „Plan A“ und setzten auf traditionell sozialdemokratische Themen wie die Forderungen nach einer Erbschaftssteuer oder einem Mindestlohn. Der Wahlkampf war auch durch Pannen der SPÖ gekennzeichnet, so kam es in Kerns Wahlkampfteam sogar zu Handgreiflichkeitencite-ref-33[33] und dem RĂŒcktritt des bisherigen Kampagnenleiters Stefan Sengl. Das Ende des Wahlkampfes war durch die Silberstein-AffĂ€re geprĂ€gt, nachdem bekannt wurde, dass der von Kern engagierte Wahlkampfberater Tal Silberstein gemeinsam mit einem Team in einem Wiener BĂŒro Facebook-Seiten betrieb, die von der ÖVP als Versuch des Dirty Campaigning bezeichnet wurden.cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] Daraufhin trat zwei Wochen vor der Wahl der SPÖ-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Georg NiedermĂŒhlbichler zurĂŒck, bestritt aber jede direkte Beteiligung.

Bei der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 ĂŒberholte die ÖVP die SPÖ mit deutlichem Abstand und wurde stimmenstĂ€rkste Partei. Die SPÖ konnte leicht hinzugewinnen, hielt ihren Stimmenanteil aus der Nationalratswahl 2013 und landete als Zweite knapp vor der FPÖ, die ebenfalls deutlich zulegte. Durch Abwanderung von Stimmen, unter anderem zur SPÖ, schieden die GrĂŒnen nach 31 Jahren aus dem Nationalrat aus.

Opposition

Nach der Wahl bildeten die ÖVP und FPÖ die Bundesregierung Kurz I. Kern wurde als SPÖ-Klubobmann OppositionsfĂŒhrer im Nationalrat. Aufsehen erregte die Gehaltsaufbesserung, durch die die SPÖ Christian Kern zusĂ€tzliche 6129 Euro monatlich gewĂ€hrtecite-ref-36[36], ebenso wie seine Umschreibung der tĂŒrkis-blauen Bundesregierung als Moskauer Pyramide. Zwei B‘soffene, die sich gegenseitig abstĂŒtzen.cite-ref-37[37] Insgesamt wurde von Kommentatoren die Oppositionsarbeit der SPÖ unter Kern als „nicht spĂŒrbar“ bewertet.cite-ref-38[38] In dieser Zeit wurde unter der FederfĂŒhrung von Kern ein neues SPÖ-Parteiprogramm ausgearbeitet und zudem eine verstĂ€rkte Mitwirkung der SPÖ-Mitglieder an der Parteipolitik angestrebt.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40] Nach Kerns RĂŒcktritt wurde diese Reform hingegen vorerst fallen gelassen.cite-ref-41[41]

RĂŒcktritt

Mitte September 2018 gab Kern bekannt, als Spitzenkandidat der SPÖ bei der Wahl zum EU-Parlament im Mai 2019 anzutreten und den Parteivorsitz spĂ€testens nach der Wahl zurĂŒckzulegen.cite-ref-42[42] Da die SPÖ nicht auf einen RĂŒckzug Kerns vorbereitet war, verlief die Suche nach einem neuen Vorsitzenden sehr chaotisch.cite-ref-43[43] Schließlich wurde Pamela Rendi-Wagner als erste Frau an der Spitze der SPÖ zu Kerns Nachfolgerin bestellt.cite-ref-44[44] Kern gab – aufgrund von Unmut der Parteimitglieder und -funktionĂ€re ĂŒber seine Vorgehensweise, sich selbst als Spitzenkandidaten fĂŒr die EU-Wahl aufzustellen sowie seinen raschen unabgesprochenen RĂŒcktritt und laut eigenen Aussagen seiner Einbindung in das „innenpolitische Klein-Klein“ – Anfang Oktober schlussendlich seinen vollstĂ€ndigen RĂŒcktritt aus der Politik bekannt. Kern will sich laut eigenen Angaben kĂŒnftig „Wirtschaft und Unternehmertum“ widmen.

Als Kerns Nachfolger als Klubobmann im Nationalrat wurde ebenfalls Pamela Rendi-Wagner gewĂ€hlt. Spitzenkandidat fĂŒr die EU-Wahl wurde Andreas Schieder, der zuvor geschĂ€ftsfĂŒhrender Klubobmann war. Sein Nationalratsmandat ĂŒbernahm im November 2018 Katharina Kucharowits.

Nach der Politik

Nach seiner Verabschiedung beim SPÖ-Bundesparteitag im September 2018 gab Kern bekannt, in die Blue-Minds-Gruppe seiner Ehefrau Eveline Steinberger-Kern einzusteigen und als Tech-Unternehmer zu arbeiten.cite-ref-45[45] 2022 gab er seine Gesellschafterposition bei der Blue Minds Group auf und ĂŒbernahm als Nachfolger von Christoph Katzensteiner die operative FĂŒhrung der European Locomotive Leasing (ELL).cite-ref-46[46]cite-ref-47[47] Eine Kandidatur bei der SPÖ-Mitgliederbefragung 2023 schloss Kern aus.cite-ref-48[48]

Ab Juli 2019 war Kern Mitglied des Aufsichtsrats der russischen Staatsbahn RĆœD.cite-ref-49[49] Im FrĂŒhjahr 2019 war als BegrĂŒndung fĂŒr das Aufsichtsratsmandat Kerns dessen gute Vernetzung in Moskau angefĂŒhrt worden. So soll er beim Sankt Petersburger Wirtschaftsforum als Stargast von PrĂ€sident Wladimir Putin gegen die internationalen Sanktionen gegen Russland nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim aufgetreten sein.cite-ref-50[50]cite-ref-51[51] Das Amt legte er am 24. Februar 2022 wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine zurĂŒck. Er begrĂŒndete dies damit, dass die Staatsbahn Bestandteil einer Kriegslogistik geworden sei.cite-ref-52[52] Seit September 2022 ist er als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ELL Austria GmbH tĂ€tig.

2019 wurde er außerdem PrĂ€sident des vom Unternehmerverband CEATEC (China Europe Association for Technology and Economic Cooperation) ins Leben gerufenen European China Business Councils.cite-ref-53[53]cite-ref-54[54]

Im Oktober 2024 wurde Kern als VizeprÀsident in den Vorstand des European Forum Alpbach gewÀhlt.cite-ref-55[55]

Privates

Kern wurde erstmals im Alter von 22 Jahren Vater und zog seinen ersten Sohn einige Jahre alleine auf.cite-ref-56[56]cite-ref-diepresse-5-2[5] Heute hat er drei Söhne und eine Tochter aus zwei Ehen.cite-ref-57[57] Er war mit Karin Wessely, einer ScheidungsanwÀltincite-ref-58[58] und ehemaligen Kommunalpolitikerin in Mödling, von 1985 bis 1988 verheiratet;cite-ref-n-n-1-59-0[59] mit ihr hat er drei Söhne. Mit Eveline Steinberger-Kern hat er eine Tochter.cite-ref-n-n-1-59-1[59]cite-ref-60[60] Kern ist konfessionsloscite-ref-61[61] und war vom Bundesheer befreit.cite-ref-kurier-15052016-62-0[62]cite-ref-sn-13052016-63-0[63]

Kerns Sohn Nikolaus und Eveline Steinberger-Kern waren auch im Wahlkampf 2017 aktiv. Nikolaus Kern sorgte fĂŒr mediale Aufregung, als er auf Twitter das Vorgehen von Sebastian Kurz bei seiner Übernahme des ÖVP-Chefsessels mit derjenigen des ugandischen Diktators Idi Amin verglich.cite-ref-64[64] Nikolaus Kern trat 2019 aus der SPÖ aus.cite-ref-tt-03102019-65-0[65] Kerns zweite Ehefrau war zusammen mit Hans Peter Haselsteiner und Brigitte Ederer an der GrĂŒndung einer Plattform namens „Weil’s um was geht“ beteiligt, die auf die Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der FPÖ abzielte.cite-ref-66[66]

Auszeichnungen

Im Juni 2013 erhielt Kern von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien die Marietta und Friedrich Torberg-Medaille fĂŒr die von ihm initiierte Aufarbeitung der Rolle der Bahn wĂ€hrend der NS-Zeit, deren Ergebnisse in der ÖBB-Ausstellung „VerdrĂ€ngte Jahre“ prĂ€sentiert wurden.cite-ref-67[67]

Veröffentlichungen

Kern verfasste mehrere analytische und programmatische Texte. Zu diesen Arbeiten zĂ€hlen Texte zur Medienpolitik in Österreich, zur Rolle der ÖBB, aber auch zur Politik der FPÖ unter Jörg Haider.cite-ref-68[68] Zu seinen Herausgebern zĂ€hlten unter anderen auch die ÖVP-Politiker Erhard Busek und Andreas Khol.cite-ref-69[69]

‱ Christian Kern: Media Monitoring: Die innenpolitische Berichterstattung der österreichischen Tages- und Wochenzeitungen 1993. Diplomarbeit. 1997. UniversitĂ€t Wien.

Literatur

‱ Robert Misik: Christian Kern. Ein PortrĂ€t. Residenz, Salzburg 2017, ISBN 978-3-7017-3411-5.

Weblinks

Commons

: Christian Kern

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikiquote: Christian Kern

– Zitate

‱ Christian Kern auf der Website des österreichischen Parlaments
‱ Christian Kern, meineabgeordneten.at
‱ Interview (August 2016) ein Jahr nach der Öffnung der deutsch-österreichischen Grenze fĂŒr FlĂŒchtlinge auf der Balkanroute
‱ Daniela Kittner: SPÖ zog Notbremse: Das Scheitern eines HoffnungstrĂ€gers, Kurier, 6. Oktober 2018

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Ex-Kanzler Kern wird GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei European Locomotive Leasing. Abgerufen am 3. April 2023 (österreichisches Deutsch).
cite-note-22. ↑ leo: Neuer Job fĂŒr Ex-Bundeskanzler Christian Kern. Abgerufen am 3. April 2023.
cite-note-33. ↑ Othmar Karas neuer PrĂ€sident des European Forum Alpbach. Abgerufen am 8. November 2024.
cite-note-44. ↑ (Misik 2017), 2. Kapitel, Als Arbeiterkind im Simmering [Kindle-Edition]
cite-note-diepresse-55. ↑ Oliver Pink: Christian Kern, der Calvinist. In: Die Presse. 19. Mai 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
cite-note-66. ↑ Neu am Zug: Der kĂŒnftige Bundesbahnen-Chef Christian Kern im FORMAT-PortrĂ€t. In: trend. 12. MĂ€rz 2010, abgerufen am 20. September 2017.
cite-note-77. ↑ Media Monitoring. Die innenpolitische Berichterstattung der österreichischen Tages- und Wochenzeitungen 1993. Wien 1997, Österreichische Nationalbibliothek (Univ. Diplomarbeit; Signatur 1491775-C).
cite-note-88. ↑ Christian Kern auf meineabgeordneten.at
cite-note-99. ↑ Christian Kern: Zug nach oben, Der Standard, 17. JĂ€nner 2015
cite-note-1010. ↑ Rosemarie Schwaiger: ÖBB-Chef Christian Kern hat Chancen, Nachfolger von Kanzler Faymann zu werden. profil.at, 2. August 2014, abgerufen am 9. Februar 2018.
cite-note-1111. ↑ Christian Kern tritt als Vorstandsmitglied zurĂŒck. In: VERBUND. 9. MĂ€rz 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. MĂ€rz 2021; abgerufen am 14. Februar 2024.
cite-note-1212. ↑ Kern wird PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Bahnen (Memento vom 6. MĂ€rz 2015 im Internet Archive), Kurier, 27. September 2013
cite-note-1313. ↑ CER General Assembly reappoints ÖBB CEO Christian Kern as CER Chairman and elects a new Management Committee. Community of European Railway and Infrastructure Companies, 24. September 2015, archiviert vom Original am 4. April 2016; abgerufen am 29. September 2015 (englisch).
cite-note-kurier-24092017-1414. ↑ Kern ließ Millionen sausen. In: Kurier. 24. September 2017, S. 9 (Online [abgerufen am 24. Oktober 2017]).
cite-note-1515. ↑ (Misik 2017), 2. Kapitel, Die Siebziger – Jahre des Aufbruchs [Kindle-Edition]
cite-note-1616. ↑ (Misik 2017), 4. Kapitel, Christian Kern – Mehr Solist als Teamspieler? [Kindle-Edition]
cite-note-1717. ↑ ÖBB-Chef Christian Kern hat Chancen, Nachfolger von Kanzler Faymann zu werden, profil, 2. August 2014
cite-note-1818. ↑ Christian Kern: Kanzler der Herzen, profil, 16. September 2015
cite-note-1919. ↑ WĂŒrfel gefallen: Kern als SPÖ-Chef so gut wie fix. In: news.ORF.at. 12. Mai 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.
cite-note-2020. ↑ SPÖ: Kern holt vier neue Regierungsmitglieder. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 16. Februar 2017]).
cite-note-2121. ↑ Delegierte wĂ€hlen Kern mit 96,8 Prozent zum SPÖ-Parteichef. In: derStandard.at. 25. Juni 2016, abgerufen am 26. Juni 2016.
cite-note-2222. ↑ VollbeschĂ€ftigung bis 2020 ist das Ziel, SPÖ-Homepage, 6. September 2016
cite-note-2323. ↑ Michael Völker: „Ich will nicht auf einen Einzeiler reduziert werden“ Interview mit Video. derstandard.at, 2. September 2016, abgerufen am 3. September 2016.
cite-note-2424. ↑ 88 % der SPÖ-Mitglieder gegen vorlĂ€ufige CETA-Anwendung, Der Standard, 20. September 2016
cite-note-2525. ↑ Österreich und CETA. Ein Ja mit Bedingungen, Deutschlandfunk, 18. Oktober 2016
cite-note-2626. ↑ Christian Geinitz, Stephan Löwenstein: Eine Agenda 2020 fĂŒr Österreich. In: FAZ. 11. Januar 2017, abgerufen am 10. Juli 2017.
cite-note-2727. ↑ „New Deal“ oder „Plan A“? Christian Kern hĂ€lt Grundsatzrede. In: Kurier. 11. Januar 2017, abgerufen am 10. Juli 2017.
cite-note-standard-2828. ↑ Michael Völker: Christian Kern: Wenn er sich nur traut. In: Der Standard. 29. Januar 2017, abgerufen am 10. Juli 2017.
cite-note-2929. ↑ Neuwahlen: SPÖ stellt Ultimatum, Die Presse, 24. JĂ€nner 2017
cite-note-3030. ↑ Kerns Aktion 20.000: Bund könnte Leute aufnehmen, Kurier, 5. April 2017
cite-note-3131. ↑ Martin Zips: Vollholler, der. In: sz.de. 7. Dezember 2017, abgerufen am 8. Dezember 2017.
cite-note-3232. ↑ Kerns Vollholler Zitat ĂŒber Kurz sorgt fĂŒr Aufregung, Kurier, 17. Juni 2017
cite-note-3333. ↑ Beschimpfungen und Rempeleien unter Genossen im Bundeskanzleramt, Die Presse, 6. Juni 2017
cite-note-3434. ↑ SPÖ-Programm: "Ich hol' mir, was mir zusteht". In: Kurier.at. 2. August 2017, abgerufen am 8. Februar 2018.
cite-note-3535. ↑ Wahlkampf: Inhalte und Schlammschlachten – Ein RĂŒckblick. In: Nachrichten.at. 14. Oktober 2017, abgerufen am 8. Februar 2018.
cite-note-3636. ↑ SPÖ bessert Kerns Gehalt um 6.129 Euro auf. In: derstandard.at. 23. November 2017, abgerufen am 12. Oktober 2020.
cite-note-3737. ↑ Kern zu Regierung: „B‘soffene, die sich abstĂŒtzen“. In: krone.at. 15. April 2018, abgerufen am 19. September 2018.
cite-note-3838. ↑ Daniela Kittner: Dilemma fĂŒr die SPÖ: „Derzeit kein Oppositionsbonus“. In: kurier.at. 23. April 2018, abgerufen am 19. September 2018.
cite-note-3939. ↑ Das neue SPÖ-Parteiprogramm im Detail. In: kurier.at. 25. Mai 2018, abgerufen am 19. September 2018.
cite-note-4040. ↑ SPÖ einigte sich auf Maßnahmen zu Öffnung der Partei. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, 6. September 2018, abgerufen am 19. September 2018.
cite-note-4141. ↑ SPÖ will sich vorerst nicht reformieren. In: derstandard.at. 8. Oktober 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-4242. ↑ Lucian Mayringer und Annette Gantner: Christian Kern ĂŒberrascht die SPÖ mit RĂŒckzug auf Raten. In: nachrichten.at. 18. September 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-4343. ↑ Katharina Mittelstaedt und GĂŒnther Oswald: Neue SPÖ-Spitze: Kern sucht nun seine Nachfolgerin. In: derstandard.at. 20. September 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-4444. ↑ Pamela Rendi-Wagner: Eloquent, modern, beruflich erfolgreich. In: tt.com. 23. September 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-4545. ↑ Ex-Kanzler Christian Kern wird Tech-Unternehmer. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 1. Dezember 2018]).
cite-note-4646. ↑ Ex-Kanzler Kern wird GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei European Locomotive Leasing. In: DerStandard.at/APA. 14. September 2022, abgerufen am 14. September 2022.
cite-note-4747. ↑ Blue Minds Group: Christian Kern scheidet als Gesellschafter der Blue Minds aus. In: OTS.at. Blue Minds Group, 14. September 2022, abgerufen am 1. April 2023.
cite-note-4848. ↑ Kern gesteht Mitschuld an SPÖ-Misere ein. In: APA.at. 1. April 2023, abgerufen am 1. April 2023.
cite-note-4949. ↑ Christian Kern im Aufsichtsrat der russischen Bahn. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2019, S. 20.
cite-note-5050. ↑ Christian Kern soll Aufsichtsrat bei russischer Bahn werden. In: derStandard.at. 30. April 2019, abgerufen am 6. Mai 2019 (österreichisches Deutsch).
cite-note-5151. ↑ Ex-Kanzler Kern nun im Aufsichtsrat der russischen Bahn. In: ORF.at. ORF, 16. Juli 2019, abgerufen am 16. Juli 2019.
cite-note-5252. ↑ Jan Michael Marchart: Ex-Kanzler Kern zieht sich als Aufsichtsrat von russischer Staatsbahn zurĂŒck. Der Standard, 24. Februar 2022, abgerufen am 24. Februar 2022.
cite-note-5353. ↑ Ex-Kanzler Kern nun Europa-PrĂ€sident von China-Unternehmerverein. In: Kurier.at. 20. September 2019, abgerufen am 23. September 2019.
cite-note-5454. ↑ Neuer Job fĂŒr Ex-Kanzler: Kern ist neuer Europa-PrĂ€sident bei chinesischem Verein. In: Kleine Zeitung. 20. September 2019, abgerufen am 23. September 2019.
cite-note-5555. ↑ Othmar Karas neuer PrĂ€sident des European Forum Alpbach. Abgerufen am 8. November 2024.
cite-note-5656. ↑ Robert Misik: Christian Kern. Ein politisches PortrĂ€t. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 2017, ISBN 978-3-7017-4547-0, 2. Kapitel Junger Vater – und die Jahre als Alleinerzieher.
cite-note-5757. ↑ Kopf des Tages: Christian Kern, Der Standard, 9. MĂ€rz 2010.
cite-note-5858. ↑ Karin Wessely: Lebenslauf RA Dr. Karin Wessely. Abgerufen am 6. September 2017.
cite-note-n-n-1-5959. ↑ Ex-Frau hofft auf Christian Kern. NÖN, 11. Mai 2016, abgerufen am 6. September 2017.
cite-note-6060. ↑ Der erste große Talk mit Eveline Steinberger-Kern. (Memento vom 1. Oktober 2022 im Internet Archive) Woman, 1. Juni 2016.
cite-note-6161. ↑ „Ich glaube“ – oder auch nicht. In: Oberösterreichische Nachrichten. 12. April 2017, abgerufen am 29. September 2017.
cite-note-kurier-15052016-6262. ↑ Everybody's Darling: Der Rote aus dem Bobo-Bezirk. In: Kurier. 15. Mai 2016, S. 4.
cite-note-sn-13052016-6363. ↑ Alfred Pfeiffenberger, Monika Graf: Das ist der neue Kanzler. In: Salzburger Nachrichten. Nr. 111, 13. Mai 2016, S. 3 (Online [abgerufen am 3. Oktober 2019]).
cite-note-6464. ↑ Kanzler-Sohn vergleicht Sebastian Kurz mit Diktator Idi Amin Die Presse, 10. Mai 2017.
cite-note-tt-03102019-6565. ↑ Karin Leitner: Orts-und Bezirkschefs sind auf 180. In: Tiroler Tageszeitung. 3. Oktober 2019, S. 3 (Paywall [abgerufen am 3. Oktober 2019]).
cite-note-6666. ↑ Eine Plattform hauptsĂ€chlich gegen die FPÖ Die Presse, 6. Juli 2017.
cite-note-6767. ↑ Torberg-Medaille fĂŒr Christian Kern (Memento vom 16. September 2013 im Internet Archive).
cite-note-6868. ↑ Literatur von Christian Kern im Österreichischen Verbundkatalog.
cite-note-6969. ↑ „Haiders Kulturkampf“ (Wien: Sozialdemokratische Parlamentsfraktion, 1995); „INFRASTRUCTURE FINANCING IN EUROPE“ (Cross Alpine corridors / European Commission in cooperation with BBT SE, Transport; Innsbruck, 2015); „Zukunft mit Geschichte“ In: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft / [Österreichisches Staatsarchiv]. Hrsg.: Gerhard Artl; Gerhard H. GĂŒtlich; Hubert Zenz. - Wien, 2012; „Wirtschaftsmotor Bahn – Standortfaktor Infrastruktur“ In: EuropĂ€ische Wirtschaftspolitik der Zukunft / Patrick Horvath 
 (Hrsg.). - Wien, 2014; „Papier ist geduldig! : Struktur und Tendenzen des politischen Zeitungsjournalismus in Österreich“ In: Politik am GĂ€ngelband der Medien / Erhard Busek 
 Mit Beitr. von Thomas A. Bauer .... - Wien, 1998; „Unternehmen ÖBB – Zukunft Bahn“ In: Österreichisches Jahrbuch fĂŒr Politik 2010 / Andreas Khol; Ofner, GĂŒnther; Karner, Stefan; Halper, Dietmar, Verlag: Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 2011.